Petabyte in Aktion

Bill Nuti, seit August 2005 Präsident und CEO von NCR Corporation, liebt die einfache Sichtweise: Die Welt ist eine Scheibe und wird vom globalisierten Business zusammengehalten. Am liebsten hätte er den Planeten gern eigenhändig flachgelegt, denn die „Flat World“ ist das Szenario, das dem US-amerikanischen Technologiekonzern und dessen Tochterunternehmen Teradata wachsende Umsätze und neue Geschäftspotentiale erschließt. Seit zwei Jahren scheffelt die Tochter mehr Geld in die Kassen, als sie rauszieht, 64 Prozent Einkommenszuwachs seit 1999 bei moderat wachsender Kostenstruktur, verrät zufrieden Chief Marketing Officer Bob Fair.

Abzulesen ist das an der Kundenliste von Teradata. Die verzeichnet ständig Zulauf und neben den großen Finanzinstituten dieser Welt kommen Telekommunikationskonzerne sowie Großhandelshäuser wie der Schweizer Foodkonzern Migros, der französische Händler Champions oder die Metro dazu. Letztere hat sich neben Wall Mart als Early Adopter für die Funkchiptechnologie RFID (Radio Frequence Identification) geoutet. Das Unternehmen will damit ihre Materialbewegungen im logistischen Umfeld, aber auch das gesamte Abrechnungswesen und ihre Kunden- und Geschäftsbeziehungen informationstechnisch auf ein neues Leistungsniveau heben.

Das ist die Steilvorlage für die Data Warehouse-Technologie von Teradata. Die zeitnahe Verarbeitung und Auswertung von Daten aus den Funkchips fällt in die Zuständigkeit der IT-Infrastruktur. Elektronisch codierte Produktinformationen wandern per Funk in die Softwaremühlen des Data Warehouse und werden dort mit den bereits reichlich vorhandenen Informationsobjekten der Warenwirtschaft samt aller vor- und nachgelagerten Bereiche bis hin zur Finanz- und Abrechnungsabteilung verbunden. Zahlreiche Tools und Komponenten sowie ein sorgsam gepflegtes Datenmodell bereiten die hereinkommenden Rohdaten zu aussagekräftigen Momentaufnahmen der geschäftlichen Aktivitäten auf und stellen diese Informationen über browserfähige Portale den Mitarbeitern (oder externen Geschäftspartnern, Lieferanten und Zulieferern) zur Verfügung.

Damit das Vertrauen in die Informationstechnik erhalten bleibt und aus den Datensilos tatsächlich Brauchbares fürs tägliche Geschäft herauskommt, legt sich Teradata kräftig ins Zeug. Stephen Brobst, Chief Technology Officer, geht davon aus, dass die Automatisierung der Geschäftsabläufe in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben wird, weil sehr schnelle Datenanalysen die Reaktionsfähigkeit der Unternehmen in den strategischen Geschäftsbereichen erhöht. Informationstechnische Barrieren, an denen die täglichen Deals scheitern könnten, gibt es nach Ansicht von Brobst so gut wie nicht mehr. Dafür steht das Produktportfolio des Softwarehauses aus Dayton/Ohio gerade, das in seiner jüngsten Ausprägung keinen Zweifel darüber aufkommen lässt, dass sich der Datenansturm aus x-beliebigen Quellen lässig schultern lässt: Ein neuer Server von NCR skaliert bis zu 4,2 Petabytes.

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