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	<title>textAffairs &#187; Science</title>
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		<title>Hundert Terabit aber theoretisch</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 13:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abeuthner</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer will 20 Milliarden Seiten E-Mails pro Sekunde verschicken? Für optische Netze ist das keine abwegige Vorstellung, meinen Wissenschaftler der Bell Labs von Lucent Technologies. Die dafür erforderliche Bandbreite lässt sich im Glasfaserkanal realisieren. Die übertragbare Datenmenge wäre dann ungefähr 100 Terabit je angefangener Sekunde. 
Die Wissenschaftler wollen allerdings einen Grenzwert ermittelt haben, der sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=abeuthner.wordpress.com&blog=177055&post=15&subd=abeuthner&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wer will 20 Milliarden Seiten E-Mails pro Sekunde verschicken? Für optische Netze ist das keine abwegige Vorstellung, meinen Wissenschaftler der Bell Labs von Lucent Technologies. Die dafür erforderliche Bandbreite lässt sich im Glasfaserkanal realisieren. Die übertragbare Datenmenge wäre dann ungefähr 100 Terabit je angefangener Sekunde. </p>
<p>Die Wissenschaftler wollen allerdings einen Grenzwert ermittelt haben, der sich aus den physikalischen Eigenschaften des Glasfaserkanals ergibt: Lichtpulse verlieren beim Faserdurchgang wegen Interferenzen und anderer störender Einflüsse (die Photonen des eingekoppelten Lichtsignals interagieren mit den Atomen des Übertragungsmediums) an Geschwindigkeit. Zudem nimmt auf längeren Strecken der Rauschanteil zu, so dass daraus zusätzliche Limits für die übertragbare Datenmenge entsteht.</p>
<p>Graue Theorie</p>
<p>Aber egal. Den Netztüftlern von Lucent schwebt ein Kommunikationsnetz vor, das nahe am Grenzwert von 100 Terabit pro Sekunde die Router verbindet. Doch bevor die Medienindustrie mit ihren hochbitratigen Broadcastplänen in Jubel ausbricht und schon mal Sendeleistung bei Alcatel-Lucent vorbestellt, dämpfen die Experten der Bell Labs die Euphorie – das 100-TB-Netz ist ein mathematisches Konstrukt, berechnet aus vereinfachenden Annahmen, ein bisschen Quantenphysik und der Wellenmultiplex-Technik, bei der Lichtwellen unterschiedlicher Frequenzen gleichzeitig über eine Faser übertragen werden. </p>
<p>Auch wenn nur ein theoretischer Wert hinter dem Statement aus den Bell Labs steckt, beflügeln solche Meldungen natürlich die Phantasie. Und diese bekommt regelmäßig Nährstoff aus den Grenzbereichen der Physik. Einschlägig ist in diesem Zusammenhang der Tunneleffekt von Mikrowellen. Seriöse Wissenschaftler haben beobachtet, dass am Ende eines Metallrohres Lichtteilchen angekommen, noch bevor sie abgeschickt wurden. Einfach ausgedrückt: Da fliegen Photonen schneller als die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.</p>
<p>Jetzt, liebe Leser, bitte festhalten. Die Lichtgeschwindigkeit ist eine Naturkonstante und benötigt als Bewegung Zeit. Wenn ein Teilchen schneller fliegt, sinkt die Zeitspanne seiner Bewegung auf Null oder unterschreitet gar den Nullpunkt. Der forschende Verstand wird jetzt sehr aufgeregt, denn eine negative Zeit bedeutet ja Umdrehung der Bewegungsrichtung, also Zeitreise zurück.</p>
<p>Vorher ist Nachher</p>
<p>Einem Netzadmin mag das etwas futuristisch vorkommen, aber die Vorstellung ist reizvoll. Kommt das Datenpäckchen zu dem Zeitpunkt beim Empfänger an, an dem es abgeschickt wurde, wäre die Crux mit den Latenzen hinfällig. Noch atemberaubender ist der naheliegende Gedanke, dass die Daten schon beim Empfänger eintreffen, während der Router dabei ist, dem Päckchen eine Zieladresse zu verpassen. Ja und wenn es mit der Physik so stimmt, können informationsbeladene Photonen über Ereignisse berichten, die erst in Zukunft eintreffen werden.</p>
<p>Irgendwie stellt sich bei diesen Schlussfolgerungen das Gefühl ein, dass hier etwas Hokuspokus im Spiel ist. Wenn schon die Lucent-Wissenschaftler bei ihrer 100 Terabit-Prognose betonen, dass das alles sehr theoretisch sei, ist der Teilchenflug in Überlichtgeschwindigkeit etwas für Marsmännchen auf der Suche nach Parallelwelten. </p>
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		<title>IT World</title>
		<link>http://abeuthner.wordpress.com/2006/04/17/it-world/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 10:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abeuthner</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Materialschlacht im Nanokosmos

Die Chip-Hersteller sind grundgestimmte Optimisten und schrecken auch vor den Grenzen der Physik nicht zur&#252;ck. Schlie&#223;lich wollen sie auf der Moore&#180;schen Miniaturisierungswelle weiter surfen, die alle paar Jahre dem PC-Desktop ein Verfallsdatum verpa&#223;t. Intel quetscht erneut mehr Leistung aus den winzigen Siliziumst&#252;ckchen und feiert gerade die neue Mikroarchitektur &#8222;Core&#8220;. Das Core-Label l&#246;st die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=abeuthner.wordpress.com&blog=177055&post=5&subd=abeuthner&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><font color="red" face="Courier New,Courier,Monaco" size="5"><b>Materialschlacht im Nanokosmos<br />
</b></font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Die Chip-Hersteller sind grundgestimmte Optimisten und schrecken auch vor den Grenzen der Physik nicht zur&uuml;ck. Schlie&szlig;lich wollen sie auf der Moore&acute;schen Miniaturisierungswelle weiter surfen, die alle paar Jahre dem PC-Desktop ein Verfallsdatum verpa&szlig;t. Intel quetscht erneut mehr Leistung aus den winzigen Siliziumst&uuml;ckchen und feiert gerade die neue Mikroarchitektur &bdquo;Core&ldquo;. Das Core-Label l&ouml;st die alte Pentium-Generation ab. 						</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Was auf der Marketingb&uuml;hne abgeht, bringt die Entwickler ganz sch&ouml;n ins Schwitzen. Prozessor-Chips mit mehr als einer Milliarde Transistoren, gefertigt in einer 65-Nanometer-Produktion und hochgetaktet, wie kein anderer Logikschaltkreis je zuvor &ndash; das soll den PC-Absatz anheizen und den eigenen Marktanteil gegen&uuml;ber der Konkurrenz &ndash; allen voran AMD &ndash; auf Jahre ausbauen.<br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Wenn man den Ausf&uuml;hrungen von Intels Chief Technology Officer, Justin Rattner, folgt, geht es in den Forschungslabors seit einigen Monaten schwer zur Sache. Da mu&szlig;te die Verlustleistung durch niedrigeren Stromverbrauch abgesenkt werden, da die Chips beim Schalten zu hei&szlig; wurden, eine neue Dotierung des Isolationsmaterials zwischen den dreidimensional geschichteten Leiterbahnen sollte deren bremsenden Einfluss auf die Ladungstr&auml;ger in Schach halten und zu guter letzt wollte man auch gleich ein Chipdesign benutzen, das die sp&auml;tere Herstellung von vierkernigen Mikroprozessoren erm&ouml;glicht.<br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Der Chipkonzern schaffte alles in Rekordzeit und zeigte erste Betas auf dem diesj&auml;hrigen Entwicklungsforum IDF in San Franzisko. Prompt reagierte Konkurrent AMD angesichts des flotten Entwicklungstempos verschnupft und bezweifelte die Funktionsf&auml;higkeit der dargebotenen Prototypen. Tats&auml;chlich geraten die Hersteller immer n&auml;her an den Grenzbereich des technisch Machbaren. Die Materialien machen nicht mehr richtig mit, wenn die Strukturbreiten von Siliziumschaltkreisen unter der 40 Nanometer-Marke liegen. Das aber darf es laut Moore nicht geben. Also mu&szlig; eine neue Materialmischung her, die das Silizium so weit stre&szlig;t, da&szlig; auch in Zukunft der Miniaturisierungskurs erhalten bleibt. Indiumantimonid (InSb) hei&szlig;t der neue Favorit und soll angeblich die Materialkosten nicht dramatisch nach oben treiben, wie es sein Bruder Galliumarsenid zum Leidwesen der Chiphersteller gemacht hat.<br />
</font></p>
<p><font color="red" face="Courier New,Courier,Monaco" size="5"><b>SAP sieht (mal wieder) Verkaufspotential<br />
im Mittelstand<br />
</b></font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">(beu) Der Markt wird seit jeher von professionellen IT-Marketiers Monat f&uuml;r Monat durchforstet, immer auf der Suche nach zahlungsf&auml;higer Kundschaft. Vor allem der Mittelstand gilt hierzulande in Herstellerkreisen als Zielgruppe mit hohem Defizit an moderner Informationstechnik. Ein kleiner Nachteil ist mit diesem Klientel verbunden: Der Firmeninhaber l&auml;&szlig;t sich nur mit Engelsgeduld von gr&ouml;&szlig;eren IT-Investitionen &uuml;berzeugen. Und ausgerechnet das versuchen seit Jahren Heerscharen von Herstellern. </font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Der Balztanz um den Mittelstand ist voll entbrannt. Diverse Marktstudien kommen regelm&auml;&szlig;ig zu dem Ergebnis, da&szlig; hierzulande bei zigtausenden Firmen die gro&szlig;en IT-Themen einfach nicht Fu&szlig; fassen konnten. Finanzen, Warenwirtschaft, Personal, Kundenbeziehung, Logistik, Auftragsplanung und Lieferantenbetreuung unterliegen im Mittelstand erst rudiment&auml;r dem Management von Hard-, Soft- und Middleware &ndash; zumindest, wenn man den Herstellern glauben m&ouml;chte, die den resistenten Kunden drau&szlig;en im Lande endlich den &Uuml;bergang von DOS zu Windows f&uuml;r ihre Bestell- oder Kundensoftware nahe bringen wollen. Dieses Brachland will auch die Walldorfer SAP (mal wieder) urbar machen. Zum Jahreswechsel hat der Softwarekonzern einen neuen Gesch&auml;ftsleiter Mittelstand installiert. Der bekennt sich zu den &bdquo;Kleinen&ldquo;, denn &bdquo;da sehen wir das gr&ouml;&szlig;te Potential&ldquo;, hat er unl&auml;ngst in einem Interview mit &bdquo;Computer Reseller News&ldquo; erl&auml;utert, einem einschl&auml;gig bekannten Sprachrohr der Channel-Abteilungen der Hersteller.<br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Die Crux mit dem Kindergarten liegt darin, da&szlig; der Aufwand f&uuml;r Beratung und Implementierung auch bei Kleinprojekten schnell Dimensionen erreicht, die das IT-Budget der Anwender &uuml;ber Ma&szlig;en strapazieren. Mittelst&auml;ndler sind deshalb bei Beratern und Marketiers unbeliebte Kunden, weil sie schlicht weniger Umsatz bei gleichem Arbeitseinsatz bringen. Doch statt das Gesch&auml;ft anderen zu &uuml;berlassen, &ouml;ffnet Marktf&uuml;hrer SAP sein Portfolio ein St&uuml;ck weiter von &bdquo;komplex und global&ldquo; (Standard) auf &bdquo;vorkonfiguriert und regional&ldquo; (Standard light). Dazu ein paar Ma&szlig;nahmen, die vor allem Partnerunternehmen nicht kalt lassen d&uuml;rften: So wird die Projektverteilung zwischen den Externen und dem Stammhaus neu festgelegt, sprich, die Umsatzgrenzen und Gewinnerwartungen neu definiert, ab denen der Direktvertrieb von SAP die Sache in die Hand nimmt.<br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Ob Anwender von den Schachz&uuml;gen der Manager profitieren, steht in den Sternen. Bisher hat es die im Markt etablierte SAP-Software Business One nicht geschafft, ihr Negativimage abzustreifen. Nachr&uuml;cker aus der zweiten Reihe haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, da&szlig; sie Marktanteile erobern k&ouml;nnen. Oracle, Microsoft und IBM wollen zudem auch mit kleineren Br&ouml;tchen ihre Bilanzen aufbessern. Daf&uuml;r mu&szlig; auf&rsquo;s Neue der Mittelstand herhalten.</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Der befindet sich seinerseits in einem beinharten Wettbewerb. Manche Marktbeobachter sprechen bereits von ersten Anzeichen f&uuml;r einen grundlegenden Wandel mit Aufl&ouml;sungstendenzen. Jedenfalls sind Finanzinvestoren im letzten Jahr auffallend h&auml;ufig vor den Toren kleinerer Unternehmen gesichtet worden. Laut S&uuml;ddeutscher Zeitung waren es im letzten Jahr mehr als 100 Milliarden Euro, die von Beteiligungsgesellschaften im EU-Raum f&uuml;r Firmen&uuml;bernahmen ausgegeben wurden. Insgesamt stieg das Volumen der Firmenk&auml;ufe durch Beteiligungsgesellschaften gegen&uuml;ber dem Jahr zuvor um 43 Prozent auf 116,5 Milliarden Euro. 38 Prozent aller Transaktionen entfielen dabei auf den Mittelstand. Das bedeutet Substanzverlust im stolzen Mittelbau und Einsturzgefahr in den unteren Etagen. Erledigt sich damit die Mittelstandsoffensive der SAP? &bdquo;Wir sind schon l&auml;ngst im Mittelstand angekommen&ldquo;, sagt ein SAP-Manager hinter vorgehaltener Hand und deutet auf die vielen Tochterunternehmen der Gro&szlig;konzerne, die SAP R/3 oder Mysap zum Standard erhoben haben.<br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco"><b>Oracle bringt sich in Stellung<br />
&ndash; oder: &bdquo;all-you-can-eat&ldquo;</b><br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Seit einiger Zeit hakeln IT-Schwergewichte ihre Interessensgegens&auml;tze mit immer gr&ouml;&szlig;erem Get&ouml;se aus. &bdquo;Organisch weiterwachsen&ldquo; will SAP und belegt mit Quartalszahlen, da&szlig; man immer noch die Nummer eins im Softwaremarkt f&uuml;r Enterprise Ressource Planning (ERP) ist. Widersacher Oracle verl&auml;&szlig;t sich nicht auf das Wachstum der eigenen Organe, sondern gibt Milliardenbetr&auml;ge f&uuml;r Zuk&auml;ufe im Applikationsumfeld aus. &quot;More and more we are trying to turn our largest customers into all-you-can-eat customers,&quot; bekundete Anfang Februar Oracle-Boss Larry Ellison vor Bankern auf der Credit Suisse Global Software Conference in St. Monica, Kalifornien. </font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Alles einverleiben, was dem eigenen Fortkommen dient &ndash; wenn das nur gut geht. Der Datenbankspezialist Oracle hebelt immer h&auml;ufiger die SAP-Konkurrenz aus. Zum Beispiel bei der Auftragsvergabe der US Airforce &uuml;ber 88,5 Millionen US-Dollar, die die US-Niederlassung der SAP unbedingt f&uuml;r sich selbst anlanden wollte. Auch massive Proteste der deutschen Softwerker beim zust&auml;ndigen Government Accountability Office halfen nichts, der Zuschlag ging an Erzfeind Oracle.<br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Oracle hat noch mehr Eisen im Feuer. Die Eingemeindung der ehemaligen Peoplesoft-Anwender und J.D.-Edwards-Kunden setzt die Ellison-Company wie angek&uuml;ndigt um. Die vertragliche Bindung der zugekauften Kunden wird mit gro&szlig;z&uuml;gigen Zugest&auml;ndnissen beim Support der Altsoftware gefestigt. Die German User Group (GUG), die 75 J.D.-Edwards-Unternehmen vertritt, verhandelt derzeit mit der Deutschen Oracle Anwender Gruppe (DOAG) zwecks Zusammenlegung der Ressourcen. Ihr ehemaliger Vorsitzender, Peter Mischok, bef&uuml;rchtet, da&szlig; eine wirkungsvolle Interessensvertretung gegen&uuml;ber dem Hersteller auf der Strecke bleiben k&ouml;nnte. &bdquo;Die DOAG mu&szlig; erst mal beweisen, da&szlig; sie das im Applikationsumfeld kann&ldquo;, sagt. Mischok auf der letzten Jahreshauptversammlung. Und gab auch gleich seinen Vorsitzplatz ab.<br />
</font></p>
<p><font face="Courier New,Courier,Monaco">Wenn die SAP-Spitze den Kaliforniern die Aussicht auf Erfolg bestreitet und Ellison als Schaumschl&auml;ger abtut, dann mi&szlig;versteht sie den hartn&auml;ckigen Siegeswillen des l&auml;stigen Kontrahenten. Ein Gesch&auml;ft durchziehen ist die Kunst der amerikanischen Businesspeople seit der Kolonialisierung des Kontinents. Wie weit sie es gebracht haben, l&auml;&szlig;t sich unschwer an der Globalisierung des Gesch&auml;fts ablesen. Die Me&szlig;latte liegt auf hohem Niveau &#8211; vielleicht beherrschen sie nicht alles, aber im Maximieren ihrer Profite kennen sie sich aus. Das mu&szlig; man nicht guthei&szlig;en, aber man sollte es zumindest zur Kenntnis nehmen.</font></p>
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		<title>EMV</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 08:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abeuthner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[EMV geht in die 358. Runde
Es gibt sie noch, die Debatte um die Elektromagnetische Vertr&#228;glichkeit (EMV). Bei den Modellforschungen &#252;ber hochfrequente Felder und deren Wirkung auf biologische Systeme hat sich gegen&#252;ber den Diskussionen der Anfangszeit anno 1991 wenig bewegt. Physiker und T&#220;V-Techniker kennen die Eigenschaften der verschiedenen Frequenzspektren, schlie&#223;lich muss jedes Ger&#228;t von der Schreibtischlampe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=abeuthner.wordpress.com&blog=177055&post=3&subd=abeuthner&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal"><strong>EMV geht in die 358. Runde</strong></p>
<p class="MsoNormal">Es gibt sie noch, die Debatte um die Elektromagnetische Vertr&auml;glichkeit (EMV). Bei den Modellforschungen &uuml;ber hochfrequente Felder und deren Wirkung auf biologische Systeme hat sich gegen&uuml;ber den Diskussionen der Anfangszeit anno 1991 wenig bewegt. Physiker und T&Uuml;V-Techniker kennen die Eigenschaften der verschiedenen Frequenzspektren, schlie&szlig;lich muss jedes Ger&auml;t von der Schreibtischlampe bis zum Mikrochip EM-tauglich sein. Auch Medizinern ist die Ausstrahlung gepulster oder anders modulierter Wellen kein Geheimnis. Es gibt SAR-Werte (Spezifische Absorptionsraten) und es gibt tonnenweise Untersuchungen, die den Einfluss von Mobilfunkstrahlen auf die neurophysiologische Befindlichkeit des Menschen oder die Funktionst&uuml;chtigkeit seiner Zellen beleuchten. Die Langeweile kommt auf, weil immer dieselben Ergebnisse weitergereicht werden: Effekte sind theoretisch m&ouml;glich, praktisch aber nicht nachweisbar.</p>
<p class="MsoNormal">Werfen wir einen Blick auf neuesten Resultate, die die Forschungsgemeinschaft Funk dem Leser ihres Newsletters liefert: Der englische Wissenschaftler John Tattersall vom Biomedical Sciences Deprtment in Salisbury, UK, hat sich erregbare Herzzellen vorgenommen. Der Doktor suchte nach Einfl&uuml;ssen von Mobilfunksignalen auf die intrazellul&auml;re Kalziumkonzentration. Fehlanzeige. Allerdings ist dem Wissenschaftler gerade in dem Moment das Sponsorengeld ausgegangen, als er neue Versuchsreihen starten wollte. Die ersten Ergebnisse m&uuml;ssen reichen, schlie&szlig;lich will man nicht Geld in nutzlose Zusatztests versenken.</p>
<p class="MsoNormal">Auch der j&auml;hrliche EMV-Kongress im M&auml;rz in D&uuml;sseldorf verspricht wenig Erhellendes. Gut bedient sind Elektrotechniker denen hochkar&auml;tige Referenten von Siemens in gleich zwei Er&ouml;ffnungsvortr&auml;gen die Haltung des M&uuml;nchner Konzerns nahebringen. Die anderen Fachbeitr&auml;ge konzentrieren sich auf technische Aspekte oder sprechen Spezialthemen an, zum Beispiel das &bdquo;Modellieren des Strahlungsmechanismus von Motherboard-Subboard Strukturen&ldquo;, ebenfalls Siemens. Doch ein kl&auml;rendes Wort zum Dauerthema elektromagnetische Strahlung und deren Wirkung auf den Menschen wird es kaum geben.</p>
<p class="MsoNormal">Wie auch. Jeder scheinbar gesicherten Erkenntnis folgt das Dementi. Als sich f&uuml;nf niedergelassene &Auml;rzte der oberfr&auml;nkischen Ortschaft Naila dran machten, in ihrem Patientenkreis den Einfluss von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz nachzuweisen, wirbelte das viel Staub auf. Die Mediziner kamen n&auml;mlich zu dem Ergebnis, dass tats&auml;chlich Krebserkrankungen bei einem Teil der befragten Patienten im Nahbereich der Funkmasten zunahmen. Die Gegenrecherchen folgten auf dem Fu&szlig; und gipfelten in erheblichen Zweifeln an der Seriosit&auml;t der Naila-Studie. Es gibt nun mahl viele Risikofaktoren f&uuml;r Krebs, die eine direkte Zuordnung von Funkmastbestrahlung, Handynutzung und Erkrankung einfach nicht zulassen. Wieder bleibt der interessierte Laie auf der Suche nach einer Antwort im Kr&auml;ftespiel von Studie- und Gegenstudie stecken. Oder tr&auml;gt die ganze Debatte eine gut organisierte Lobbyarbeit?</p>
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